Belegklinik für Homöotherapie

Homöopathisch-Anthroposophische Medizin am Klinikum Heidenheim

66 Jahre 1946 bis 2012

Inmitten des Klinikums Heidenheim befindet sich die Belegklinik für Homöotherapie, die 1946 durch die Initiative der Vereine für Homöopathie und Lebenspflege gegründet wurde. 1966 kam dann die Anthroposophische Medizin hinzu. 2005 übernahm Dr. Andreas Laubersheimer die Leitung der Belegklinik für Homöo-therapie, nach dem altersbedingten Ausscheiden von Frau Dr. Kusserow, die fast 30 Jahre lang die Abteilung geleitet hat. Durch seinen fachärztlichen Ausbildungsweg durch die Fachkliniken des Klinikums Heidenheim und seine Ausbildung in der Belegklinik für Homöotherapie verankerte er die Abteilung neu im Gesamtklinikum. Die gute und fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den Ärzten der einzelnen Fachkliniken und der Belegklinik für Homöotherapie entwickelt sich nun kontinuierlich weiter

Das Heidenheimer Modell - ein Weg in die Zukunft

Heute ist das Therapieangebot der Belegklinik eine willkommene und selbstverständ-liche Ergänzung zu den Fachkliniken des Gesamtklinikums. Diese gute Kooperation wird in Zukunft insbesondere auch im Bereich der modernen diagnostischen Möglich-keiten weiter ausgebaut werden. „Damit ist der Brückenschlag zwischen Schulme-dizin und alternativer, homöopathisch-anthroposophischer Medizin beispielhaft gelungen“, so das Fazit von Landrat Mader in der Heidenheimer Zeitung vom 20. Juli 2006.

Behandlungsspektum

Das Behandlungsspektrum der Belegklinik für Homöotherapie umfasst nahezu die gesamte nicht-operative Medizin für akute und chronische Erkrankungen. Die Belegklinik für Homöotherapie arbeitet mit Arzneimitteln der homöopathischen und der anthroposophisch erweiterten Medizin.

 

Innovative Therapien

Aus der medizinischen Arbeit in der Belegklinik entstehen unter der wissenschaftli-chen Beratung von Herrn Prof. Dr. Klas Diederich, Wuppertal, neue Arzneimittelideen. Zu vielen schweren Krankheitsbildern wurden therapeutische Wege gefunden, die es zuvor noch nicht gab, auch nicht in der homöopathischen oder anthroposophisch erweiterten Medizin, u.a. zu Multipler Sklerose, Colitis ulcerosa und Erschöpfungskrankheiten. Lungenentzündungen, Wundrosen oder fieberhafte Nierenbeckenenzzündungen werden ohne fiebersenkende Medikamente geheilt. Der Therapieerfolg spricht für sich.

Behandlungspflege

Die Äußeren Anwendungen, wie z.B. Wickel für verschiedene Organbereiche, Einrei-bungen und Auftragungen und auch medizinische Bäder, Fußbäder und Heileurythmie sind ein zentraler Bestandteil der Therapie. Ein sehr engagiertes, fach-kundiges und erfahrenes Pflegeteam leistet die Behandlungspflege.

Der Patient steht im Mittelpunkt

In der Belegklinik für Homöotherapie wird ein intensiver Kontakt zwischen Ärzten, Schwestern und Patienten gepflegt. Diese Wahrnehmungsdichte ermöglicht den Ärzten die Qualität der Therapien für die Patienten immer wieder neu zu prüfen und die die Heilmittel für jeden Patienten individuell weiterzuentwickeln. Die Patienten schätzen die individuelle Betreuung und die Zeit, die ihnen für die Genesung gege-ben wird, sehr. „So gesund war ich noch nie krank“ sagte einmal eine ehemalige Patientin.

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungsaufgaben

Es liegen unzählige Krankenberichte und Aufzeichnungen vor, die in der Belegklinik für Homöotherapie in langjähriger therapeutischer Arbeit entstanden sind. Seit Jahren werden die verschiedenen Krankheitsverläufe in Fachzeitschriften dargestellt, um sie einem größeren Kreis praktizierender Ärzte, Therapeuten und Medizinstudenten zugänglich zu machen. Im Sommer 2008 wurde damit begonnen, diese therapeutischen Erfahrungen wissenschaftlich aufzuarbeiten

Ausbildung

Die Forschungsergebnisse der Therapien in der Belegklinik für Homöotherapie wer-den in den „Heidenheimer Seminaren“ an Wochenendseminaren dreimal pro Jahr Ärzten aus ganz Deutschland weitergegeben. Ebenso werden regelmäßig Ärzte sowie Medizinstudierende in der Belegklinik für Homöotherapie der Therapie aus- und weitergebildet.

 

Was bedeutet es, Belegklinik zu sein?

Räumlichkeiten und Pflegepersonal, auch alles, was zur Diagnostik, Therapie und Pflege gehört, wird über den Pflegesatz durch die Krankenkassen finanziert, so wie für die anderen Abteilungen auch. Die Ärzte einer Belegklinik sind nicht am Krankenhaus angestellt und beziehen vom Klinikum kein Gehalt. Der Leitende Arzt rechnet seine ärztlichen Leistungen für die Behandlung der Patienten direkt mit den Krankenkassen ab, der zeitlich höhere Einsatz, den die homöopathisch-anthroposophische Behandlung erfordert, wird im Abrechnungssystem der Krankenkassen nicht berücksichtigt. Dr. Laubersheimer muss als Leitender Arzt der Belegklinik für Homöotherapie auch in einer eigenen niedergelassenen Vertragspraxis tätig sein. Um eine dauernde ärztliche Versorgung der oft schwer kranken Patienten zu gewährleisten, sind in der Belegklinik für Homöotherapie Assistenzärzte tätig, die bei Dr. Laubersheimer angestellt sind. Die Bezahlung des Assistenzarztes trägt der Förderverein, was bei seiner Gründung als Überbrückung gedacht war, seit Jahrzehnten aber zu einer dauernden Aufgabe wurde.

 

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