Liebe Mitglieder, liebe Freunde des Fördervereins,

zum Jahresende möchten wir Ihnen, wie gewohnt berichten, über die Entwicklungen undAktivitäten des Fördervereins und unserer „Homöotherapie“. Dieses Jahr war für uns Allewieder ein sehr bewegtes.

Finanziell gelang es uns mit vereinten Kräften eine gewisse Stabilisierung durch IhreMitgliederbeiträge, klassische Spenden, die Online-Spendenaktion „Unsere Hilfe zählt“ vonder Heidenheimer Zeitung, Spenden von Trauergemeinschaften und den Zuschuss der„Öffentlichen Hand“ zu erreichen. Auch von der „Hugo Rupf Stiftung“ bekamen wir wiedereinen namhaften Betrag überwiesen und einige Homöopathische Vereine haben uns ebenfallsbedacht. Wir danken allen Helfern ganz herzlich für diese Hilfen, die unseren kranken Mit-bürgern eine gute Betreuung ermöglichen.

Nicht unerwähnt soll es bleiben, dass durch den Neuen Vertrag mit der AOK Ost-Württemberg auch eine spürbare Hilfe für unsere Finanzen erreicht wurde. Auch dasKlinikum Heidenheim profitiert von diesem „Modell“.

Unsere unkonventionellen finanziellen Einsätze erregten auch das Interesse von einemStudenten im Fachbereich Gesundheitsmanagement, der eine Masterarbeit zum Thema„Fundraising als Mittel der ergänzenden Krankenhausfinanzierung“ erstellte. Herr Dr.Laubersheimer und Herr Luft wurden durch geführte Interviews mit einbezogen. Nachlängerer, sehr gründlicher Vorbereitung konnten unsere Vorstandsmitglieder Frau Dr.Kusserow und Frau Riemann im April das neue gemeinsame Informations-Blatt derBelegklinik und unseres Fördervereins vorstellen das wirklich gut gelungen ist. (Sie könnenes auf der nächsten Mitgliederversammlung erhalten)

Die Auseinandersetzung mit den Krankenkassen ging in eine neue Runde, weil gewisseKrankenkassen die Kostenübernahme für Aufenthalte in der Belegklinik völlig ablehnen.Andere wurden mit großer Hartnäckigkeit „bearbeitet“, um es der AOK in Sachen„Integrierter Versorgungsvertrag für die Belegklinik für Homöotherapie“ gleichzutun, bisheraber mit wenig Erfolg. Gleichwohl hat aber die Politik, z.B. mit unserem MDB RoderichKiesewetter durch wiederholte, öffentlichkeitswirksame Besuche in der Homöotherapie vielUnterstützung demonstriert, die sich allerdings nicht in den komplizierten Verhandlungen mitden Krankenkassen positiv auswirken konnte. Ein Lichtblick ist das Verhandlungs-Angebotder BKK VBU Krankenkasse, die schon viele „Anthroposophische Therapien“ in ihrerLeistungs-Liste hat.Im Juni ist Frau Christina Weidner zum Erweiterten Vorstand gestoßen. Sie hat Jahrzehnte inder Personalverwaltung des Klinikums in Heidenheim gearbeitet und hat uns angeboten, sichim Bereich der Mitgliederbetreuung zu engagieren. Wir haben uns sehr über diese„Verstärkung“ gefreut.

Im April feierten die Gerstetter Homöopathen ihr 150jähriges Bestehen und hatten Frau Dr.Kusserow zu einem Vortrag und Herrn Luft zu einem Grußwort eingeladen. Daraus entstanddie Idee, für eine Bundestags-Petition, um die naturheilkundlichen Arzneimittel wieder in dieRegelversorgung der Krankenkassen aufzunehmen. Ähnlichen Bestrebungen gehen übrigensdie Hufeland-Gesellschaft, die etwa 25 Tausend naturheilkundlich tätige Ärztinnen und Ärztevertritt und der Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland DAMID auch nach.Im September fand in Dornach, im Goetheanum ein großer internationaler Medizin-Kongressunter dem Titel: „Die Würde des menschlichen Leibes“ statt, bei dem Herr Dr. Laubersheimerein Mitorganisator war. Es kamen 960 begeisterte Teilnehmer aus 50 Nationen, um dasriesige Spektrum der „Äußeren Anwendungen“ im wahrsten Sinne des Wortes begreiflichgemacht zu bekommen. Mehrere Krankenschwestern unserer Belegklinik haben zusammenmit Frau Dr. Kusserow sehr engagiert verschiedenste Wickel, Auftragungen undEinreibungen demonstriert. Heidenheimer Ärzte brachten ihren Kollegen und Kolleginnen ausaller Welt beeindruckende Fallgeschichten aus unserer Homöotherapie-Abteilung näher. FrauDr. Kusserow sagte nach dieser „Mammutveranstaltung“: „Das ist ein Stück Erfüllung.Heidenheim war ganz organisch anwesend“.

Wie Sie wissen, steht 2016 ein weiteres „Doppel-Jubiläum“ an: die Belegklinik besteht dann70 Jahre und der Förderverein wird 45!

Die Weiterentwicklung unseres Impulses wird in den kommenden Jahren eine Neu-Organisation der ärztlichen Arbeit in der Belegklinik bringen, durch die die große Arbeitslastund Verantwortung auf die Schultern von mehreren Belegärzten verteilt werden soll. Diesbindet viel Kraft, sodass wir beschlossen haben, unsere Jubiläen erst Anfang 2017 zu begehenum dann das „Neue Modell“ präsentieren zu können. Es wird nächstes Jahr jedoch mehrereVeranstaltungen geben, die die Belegklinik für Homöotherapie und den Förderverein insöffentliche Interesse rücken, wie einen „Tag der offenen Tür“, eine Vortragsreihe und sicherauch wieder ein Benefiz-Konzert. Auch ist der Förderverein Mitveranstalter eines sicher sehrspannenden Vortrags am 22.April 2016 des bekannten holländischen Kardiologen Pim vanLommel, der über Nah-Todes-Erfahrungen referieren wird. Am 23. April wird es noch einvertiefendes Seminar und eine Podiumsdiskussion geben,

Sie können sich auch auf unsere Mitgliederversammlung freuen, die wir im März abhaltenwollen, zu der wir Sie noch rechtzeitig einladen werden.

Wir dürfen Sie nun herzlich grüßen und Ihnen für Ihre Gesundheit „Alles Gute“ wünschen,verbunden mit der Hoffnung auf ein tief empfundenes Weihnachtsfest.